Hypnose auf der Intensivstation

Intensive Care Medicine, 2021; doi: 10.1007/s00134-021-06364-8
Jenaer Psychologinnen verbessern das Wohlbefinden von Patienten auf der Intensivstation durch hypnotische Suggestionen und stellen Audioaufnahme von Hypnosetext zur Verfügung.

Angst und Stress belasten Intensivpatient*innen unter non-invasiver Beatmung und reduzieren die Mitarbeit.  

Hier kann Hypnose helfen: mit einem wissenschaftlich geprüften Text, den das Studienteam um Barbara Schmidt vom Uniklinikum Jena auch kostenlos als MP3-Datei zur Verfügung stellt konnten die Forscher die Dauer der Beatmung und des Intensivaufenthalts verkürzen. 
Der per Kopfhörer abgespielte Hypnosetext setzt auch auf eine Umdeutung der ITS-spezifischen Geräusche.


SarsCoV2

Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin e.V.

Die Lage auf den Intensivstationen ist trotz eines Rückgangs der Patienten mit einem schweren COVID-19-Verlauf weiterhin ernst. „Wir haben immer noch keine durchschlagende Therapie. Insofern ist die Vermeidung der SarsCoV2-Infektion durch den Lockdown in Kombination mit der Impfung das medizinisch einzig Richtige“, sagt der Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI), Professor Gernot Marx, Direktor der Klinik für Operative Intensivmedizin und Intermediate Care am Universitätsklinikum Aachen.


Eine subjektive Analyse

von Ulrich Kaspar

Der Autor Ulrich Kaspar hat sich subjektiv mit dem Thema Gespräche mit Patienten und deren Angehörigen auf der Intensivstation auseinandergesetzt und einige Thesen dazu niedergeschrieben.
Kaspar hält es für äußerst wichtig, zu sensibilisieren und schließt das Pflegepersonal mit ein. Häufig sind Pflegende auch Anwalt der Patienten und können, sollen und müssen sich in seinem Interesse mal einmischen. Nur gemeinsam - Ärzte, Pflegende, Seelsorge, Patient und Angehörige - kann das Ziel erreicht werden und das sollte vom Patienten bestimmt werden


ein Beitrag zum sicheren Umgang mit vasoaktiven Substanzen während des Transports von Intensivpatienten

Alltägliche klinische Situation: Kritisch kranke und durch Katecholamine stabilisierte Patienten müssen von der Intensivstation zur Diagnostik oder aus dem OP befördert werden. Transporte wie diese beinhalten mindestens eine Umlagerung, die ihrerseits häufig mit einer unvermeidbaren Höhenänderung zwischen Patient und Equipment einhergeht.


Bedeutung und Aufgaben für die Fachpflege

von Simon Lang

Es kommt immer noch gerade in kleineren Krankenhäusern zu Unsicherheiten und Missverständnissen, wenn es um die Diagnose Hirntod geht. Diese Arbeit möchte eine kleine Hilfestellung für alle Kolleginnen und Kollegen geben, die erstmals hirntote Patienten und / oder Organspender betreuen.


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